Profil einer Macht ohne Kompetenz
Wie eine Abteilungsleiterin einem Chefarzt erklären wollte, was Kindeswohl ist
Es war eine Szene, wie sie in einem Roman über Behördenwillkür stehen könnte – nur dass sie real ist. Eine Zeugin berichtet: Eine Abteilungsleiterin des Jugendamts steht in der Klinik, vor ihr ein Facharzt. Es geht um einen Jungen mit fötalem Alkoholsyndrom. Der Arzt sagt, medizinisch sei keine Kindeswohlgefährdung erkennbar, sondern im Gegenteil – das Kind müsse zum Vater zurück.
Was dann passiert, ist keine Diskussion. Es ist ein Machtakt.
Die Abteilungsleiterin schreit den Chefarzt an. Sie pöbelt. Sie verlangt das der Fachmediziner ihrem Narrativ folgt.
Man muss das sacken lassen: Eine Verwaltungsangestellte mit Ausbildungsberuf schreit einen medizinischen Experten an, weil seine fachliche Einschätzung nicht zur behördlichen Erzählung passt. Nicht weil er unrecht hätte – sondern weil er widerspricht.
Das ist kein Einzelfall. Es ist ein Muster. Und es trägt einen Namen:
Macht ohne Kompetenz.
Was dieses Verhalten möglich macht
– Ein System, das keine externe Kontrolle kennt.
– Eine Fachaufsicht, die weghört, wenn es laut wird.
– Eine Kultur, in der Widerspruch als Angriff gilt – nicht als Korrektiv.
Was daraus folgt
– Fachleute schweigen, um nicht selbst ins Visier zu geraten.
– Kinder werden zu Objekten verwaltungstechnischer Durchsetzung.
– Eltern verlieren nicht nur das Vertrauen – sondern oft auch ihre Rechte.
Was sich ändern muss
Wir brauchen:
– Verantwortung statt Verdrängung
– Fachlichkeit statt Machtgehabe
– Kontrolle, die unabhängig ist – und wirksam
Denn wer Macht ausübt, ohne Kompetenz – gefährdet nicht nur das Kindeswohl.
Er gefährdet das Vertrauen in den Rechtsstaat.
Wir stehen in engem Kontakt mit dem Vater. Er kämpft seit sieben Jahren um die Wahrheit – und um sein Kind. Er wurde kriminalisiert, pathologisiert, entmenschlicht. Fachmedizinische Gegenstimmen finden sich in den Akten des Jugendamts nicht. Alles, was dem behördlichen Narrativ widerspricht, verschwindet – oder taucht gar nicht erst auf.
Das Jugendamt fordert jedesmal Polizeibegleitung an und redet auch Helfern ein, diese zu benötigen, um dies vor Gericht als Beweis für die Gewalttätigkeit und somit Kindeswohlgefährdung zu verwenden – Obwohl weder Polizei noch Helfer dies beobachten oder bestätigen konnten. Im Gegenteil die Helfer widersprechen der Behörde, doch diese Widersprüche finden nie einen Weg in den Akt. Auslöser? Das Talent des Vaters mittelalterliche Schilde und Bögen nachzubauen welche er selbst als Deko verwendet und er Kampfsport betreibt.
Über sieben Jahre wurde er immer wieder vor Gericht gezerrt – ergebnislos. Bis man sich die passende „Wahrheit“ konstruiert hatte, um das Kind zu entziehen. Und die Einzigen, die diese Entscheidung für richtig halten, sind die Verantwortlichen im Jugendamt. Kein Fachmediziner, kein Betreuer, niemand, der die Familie kennt, teilt diese Einschätzung. Aber diese Stimmen verschwinden.
Dies ist einer jener Leidenswege, die wir auf unserer Plattform aufschlüsseln und erzählen werden. Der Vater ist dankbar – dankbar, dass endlich Menschen zuhören, verstehen und wirklich helfen wollen. Er hat wieder Mut und Hoffnung geschöpft, obwohl er über sieben Jahre systematisch psychisch zermürbt wurde – mit spürbaren körperlichen Folgen.
Doch er steht nicht mehr allein. Nicht mehr nur für sich.
Er ist bereit, aufzustehen und zu reden.
Wir stellen seriösen Medien gerne den Kontakt her.