Systemsprenger ist kein Pranger.
Es ist ein Ort der Analyse, der Aufklärung – und der Rückgewinnung.
- Wir glauben an das Grundgesetz.
- Wir glauben an Kontrolle.
- Wir glauben an Menschlichkeit – als messbare Größe.
Unsere Weltformel lautet:
Menschlichkeit = Macht / Kontrolle ( H = P / C )
Wir erzählen Geschichten von Menschen, die unter die Räder eines Systems geraten sind, das sich zu oft selbst entgrenzt. Wir analysieren diese Fälle nicht moralisch, sondern strukturell – mit einem Werkzeugkasten aus demokratischer Physik, rechtsstaatlicher Logik und systemischer Beobachtung.
- Wir sind keine Aktivist:innen.
- Wir sind keine Empörten.
Wir sind Demokratiephysiker:innen – Menschen, die Macht messen, Kontrolle einfordern und Menschlichkeit sichtbar machen.
Systemsprenger ist ein Reparaturbetrieb fĂĽr den Rechtsstaat.
- Ein Resonanzraum fĂĽr Betroffene.
- Ein FrĂĽhwarnsystem fĂĽr demokratische Erosion.
Wenn du eine Geschichte hast, die erzählt werden muss – oder ein System kennst, das sich selbst entgleist – dann bist du hier richtig.
Unser Team:
Oliver Karner, Initiator:
Ich bin nicht hier, weil ich es wollte.
Ich bin hier, weil ich keine andere Wahl hatte.
Ich war Unternehmer. Mein kleines Webmaster-Unternehmen lief gut, mein Ruf war exzellent. Die Rückmeldungen meiner Kund:innen sprachen von Qualität, von Präzision, von einer Arbeit, die in ihrer eigenen Liga spielte. Ich war stolz – auf das, was ich aufgebaut hatte, auf das, was wir als Familie gemeinsam trugen.
Dann kam das Jugendamt.
Was folgte, war kein Hilfsangebot, sondern ein Angriff. Kein Dialog, sondern ein Urteil. Kein Verstehen, sondern ein Framing.
Die neurodivergente Struktur meiner Familie – insbesondere die meiner Kinder und meine eigene – wurde nicht als Ressource gesehen, sondern als Risiko.
Man suchte keine Lösungen, man suchte Schuldige.
Ich, der Vater, wurde zum Problem erklärt:
Zum narzisstischen Manipulator. Zum Gewalttäter. Zum Kriminellen.
Ohne Beweise. Ohne Anhörung. Ohne Kontext.
Unsere Pflege der jüngsten Kinder – liebevoll, achtsam, entwicklungsorientiert – wurde als „Geldgier“ diffamiert.
Man warf uns vor, wir würden unsere Kinder „absichtlich dumm und abhängig halten“, um Pflegegeld zu kassieren.
Ein Vorwurf, so absurd wie entwürdigend – und doch mit realen Konsequenzen.
Wir kämpften. Um Würde. Um Wahrheit. Um unsere Familie.
Alle Energie floss in die Verteidigung.
Das Unternehmen mussten wir aufgeben.
Was blieb, war der Wille, dass das niemandem sonst passieren darf.
Was mich ausmacht
Ich bin neurodivergent. Ich denke anders. Ich sehe Muster, wo andere Chaos sehen.
Ich analysiere, was andere ĂĽbersehen. Ich frage nach, wo andere schweigen.
Ich bin nicht perfekt – aber ich bin präzise.
Und ich lasse mich nicht einschĂĽchtern.
Ich habe gelernt, wie das System funktioniert – und wie es versagt.
Ich habe gesehen, wie Sprache zur Waffe wird.
Wie Akten Wahrheiten erfinden.
Wie Institutionen sich selbst schützen – statt die Schwächsten.
Ich habe verstanden, dass mein Verstand nicht nur mein Schutz ist – sondern mein Werkzeug.
Ich bin kein Opfer. Ich bin ein Analyst.
Ich bin kein Einzelfall. Ich bin ein Systemblick.
WofĂĽr ich stehe
– FĂĽr eine Jugendhilfe, die versteht statt verurteilt
– FĂĽr Eltern, die nicht perfekt sein mĂĽssen, um gut zu sein
– FĂĽr Kinder, die nicht angepasst sein mĂĽssen, um sicher zu sein
– FĂĽr eine Gesellschaft, die Vielfalt schĂĽtzt – auch wenn sie unbequem ist
– FĂĽr eine Fehlerkultur, die nicht auf Macht basiert, sondern auf Wahrheit
Warum ich diese Plattform aufgebaut habe
Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man nicht gehört wird.
Weil ich erlebt habe, wie schnell aus FĂĽrsorge Kontrolle wird.
Weil ich gesehen habe, wie neurodivergente Familien systematisch zerrieben werden – zwischen Akten, Gutachten und Vorurteilen.
Diese Plattform ist mein Beitrag zur Aufklärung.
Es ist mein Werkzeug gegen das Schweigen.
Es ist mein Raum fĂĽr Wahrheit, Struktur und Widerstand.
Renate Belz
Ich war nie das Problem.
Ich war die Mutter, die versuchte, ihre Kinder zu schĂĽtzen.
Die Partnerin, die versuchte, ihre Familie zusammenzuhalten.
Die Frau, die versuchte zu verstehen, was da gerade mit uns geschieht.
Aber das System wollte keine FĂĽrsorge.
Es wollte ein Narrativ.
Was mir widerfahren ist
Ich wurde genötigt, dem Jugendamt zu bestätigen, dass mein Partner – der Vater meiner Kinder – ein asozialer Gewalttäter sei.
Nicht, weil ich das glaubte. Sondern, weil man es von mir verlangte.
Immer wieder. Jahrelang.
Man drohte mir:
„Wenn Sie nicht endlich einsehen, dass er die Gefahr ist, nehmen wir Ihnen die Kinder weg.“
„Wenn Sie nicht ins Frauenhaus gehen, können wir Sie nicht schützen.“
„Wenn Sie weiter zu ihm stehen, machen Sie sich mitschuldig.“
Sie haben versucht mir einzureden das die Autismusdiagnose meines Partners Blödsinn sei, ich solle doch einfach zugeben daß er diese gefaked hat und eine Gefahr für mich und meine Kinder sei.
Sozialarbeiter:innen kamen regelmäßig.
Nicht mit Hilfe. Sondern mit Druck.
Nicht mit Verständnis. Sondern mit Forderungen.
Wie Hyänen, habe ich oft gedacht.
Immer wieder. Immer mehr.
Niemand fragte mich, wie es mir geht.
Man fragte mich nur, wann ich endlich kooperiere.
Ich wurde nicht unterstĂĽtzt.
Ich wurde instrumentalisiert.
Was ich erkannt habe
Dass es dem System nicht um Wahrheit geht – sondern um Bestätigung.
Dass es nicht zuhört – sondern einordnet.
Dass es nicht schützt – sondern spaltet.
Ich habe gelernt, dass Widerstand nicht laut sein muss.
Manchmal ist Widerstand: nicht zu lĂĽgen.
Nicht zu bestätigen, was nicht stimmt.
Nicht zu verraten, was man liebt.
Warum ich heute Teil dieser Initiative bin
Weil ich weiĂź, wie es sich anfĂĽhlt, wenn man gezwungen wird, sich selbst zu verleugnen.
Weil ich erlebt habe, wie aus Hilfe Kontrolle wird.
Weil ich gesehen habe, wie aus FĂĽrsorge Erpressung wird.
Ich stehe heute hier – nicht als Opfer.
Sondern als Zeugin.
Als Mitstreiterin.
Als Mutter. Als Partnerin. Als Mensch.
Was mich bewegt
– Dass niemand mehr gezwungen wird, gegen die eigene Familie zu sprechen
– Dass Druck und Drohung als das benannt werden, was sie sind: strukturelle Gewalt
– Dass Frauen nicht instrumentalisiert werden, um Narrative zu stĂĽtzen
– Dass Wahrheit wieder Raum bekommt – auch wenn sie unbequem ist
Systemblicke von weiteren Interesse:
Werkzeugkasten fĂĽr Betroffene
Leitfaden: Wie schreibe ich meine Geschichte?