Demokratiephysik für die Kinder und Jugendhilfe

GLOSSAR – MODUL 5: PSYCHOSOZIALE & KOMMUNIKATIVE MECHANISMEN

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Institutionelles Gaslighting: Mechanismus zur Manipulation der Realitätsbasis.

Durch die Zerstörung des gemeinsamen Bezugssystems wird C (die Überprüfbarkeit) für den Betroffenen faktisch aufgehoben.

Sekundäre Viktimisierung: Die systemische Folge einer P/C-Dysbalance. Der Druck des Apparates wird als zusätzliche „Gravitation“ auf den Betroffenen ausgeübt, was die Stabilität von H weiter mindert.

Tertiäre Viktimisierung: Verlagerung der Last der Systeminstabilität (P-C-Differenz) auf den Betroffenen. Eine Technik, um die institutionelle Verantwortung von P auf externe Akteure zu projizieren.

Deutungshoheit: Die Macht, die „Koordinaten“ im Raum zu definieren. Wer die Deutungshoheit hat, besitzt eine massive P-Komponente, da er die Bedingungen der Kontrolle (C) mitbestimmt.

Kommunikationsasymmetrie: Diskrepanz in der Sendekapazität. Erzeugt ein Gefälle, in dem P (der Sender) den Raum dominiert, während C (der Empfänger/die Reaktion) unterdrückt wird.

Informationsasymmetrie: Eine ungleiche Verteilung der Systemdatenmasse. Macht (P) basiert auf Informationsvorsprung; Kontrolle (C) erfordert Transparenz.

Informationskontrolle: Die Steuerung der Datenströme. Wer den Fluss steuert, bestimmt, welche „Masse“ (P) im System überhaupt sichtbar wird.

Informationsentzug: Gezielte Reduktion von C. Wenn die Informationsgrundlage für die Kontrolle fehlt, ist das System für den Betroffenen P-dominant.

Informationsverzerrung: Manipulation der Datenmasse, um P künstlich zu erhöhen (z. B. durch „Framing“).

Informationsfragmentierung: Zerlegung der Systemlogik. C erfordert einen Gesamtzusammenhang; Fragmentierung verhindert die Bildung eines stabilen C-Bildes.

Informationsüberflutung: Ein physikalisches Mittel zur Erschöpfung der C-Kapazität beim Betroffenen. Wenn C mit der Verarbeitung der Masse überfordert ist, bricht H zusammen.

Informationsblockade: Totale Unterbindung von C. Macht (P) wirkt in diesem Zustand völlig entkoppelt.

Informationsverdrängung: Ein systemischer „Filter“, der widersprüchliche Daten ignoriert, um den Wirkungsgrad von P nicht durch C zu schmälern.

Informationsumleitung: Mechanismus, um C in energetisch wertlose Bahnen zu lenken (Ablenkung von der Machtprüfung).

Informationsschatten: Sektoren des Verfahrens ohne Informationszugang (C=0).

Informationsrauschen: Erzeugung von Daten-Entropie. Macht (P) lässt sich im Rauschen besser verbergen als in klaren Strukturen.

Institutionelle Empathielücke: Strukturelle Unfähigkeit zur systemischen Korrektur. Das System nimmt den „Feedback-Impuls“ (die Erfahrung des Betroffenen) nicht als Korrekturfaktor für C wahr.

Institutionelle Entmenschlichung: Abstraktion des Menschen zum „Datenpunkt“. Reduziert die Komplexität auf eine Weise, dass C nur noch eine rein formale (aktenbasierte) Übung bleibt.

Institutionelle Distanzierung: Mechanismus zur Entkopplung der persönlichen Verantwortung vom institutionellen Machtprofil (P). Schützt das Machtzentrum vor externen C-Einwirkungen.

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