- Narrativkontrolle:
- Framing:
- Reframing:
- Gegenöffentlichkeit:
- Systemkritik:
- Institutionelle Transparenz:
- Institutionelle Intransparenz:
- Institutionelle Legitimationskrise:
- Institutionelle Vertrauenserosion:
- Institutionelle Selbststabilisierung:
- Institutionelle Imagepflege:
- Institutionelle Schutzrhetorik:
- Institutionelle Entlastungsrhetorik:
- Institutionelle Verantwortungsdiffusion:
- Institutionelle Normalisierung:
- Institutionelle Pathologisierung:
- Institutionelle Delegitimierung:
Narrativkontrolle:
Die Steuerung der medialen „Raumkrümmung“. Durch Setzen eines Narrativs wird die Masse P als gegeben definiert und eine Überprüfung durch C im öffentlichen Raum unmöglich gemacht.
Framing:
Die physikalische Rahmung eines Objekts. Framing bestimmt, welche physikalischen Eigenschaften (z.B. „Gefährdung“) einem Sachverhalt zugeschrieben werden, was den P-Wert im System künstlich verändert.
Reframing:
Die aktive Verschiebung des Rahmens. Eine Methode, um den P/C-Wert wieder zu kalibrieren, indem man die Macht (P) des Systems durch neue Informationen (C) relativiert.
Gegenöffentlichkeit:
Eine externe C-Instanz. Sie dient dazu, die im Schatten des Systems verborgene Masse P sichtbar zu machen.
Systemkritik:
Die methodische Analyse der P/C-Statik. Sie erkennt Fehlverteilungen in der institutionellen Statik, statt sich im Rauschen der Einzelfall-Emotionen zu verlieren.
Institutionelle Transparenz:
Ein Zustand geringer Reibung für C. Transparenz ist die Bedingung dafür, dass C die Bahn von P überhaupt nachvollziehen kann.
Institutionelle Intransparenz:
Die Schaffung eines Schattenraums, in dem C auf Null gesetzt wird und P ungefiltert wirken kann.
Institutionelle Legitimationskrise:
Ein Zustand, in dem die System-Statik (P \gg C) für die Öffentlichkeit unübersehbar geworden ist. Die Balance H ist so weit gesunken, dass das System den Halt verliert.
Institutionelle Vertrauenserosion:
Die schleichende Abnahme der gesellschaftlichen Akzeptanz für die P/C-Konfiguration der Institution.
Institutionelle Selbststabilisierung:
Ein systemischer Schutzreflex. Die Institution erhöht den Widerstand gegen externe C-Eingriffe durch Erhöhung des internen P-Drucks.
Institutionelle Imagepflege:
Eine Technik zur künstlichen Aufrechterhaltung des H-Wertes in der öffentlichen Wahrnehmung, ohne den tatsächlichen C-Wert zu erhöhen.
Institutionelle Schutzrhetorik:
Sprachliche Dämpfungsglieder, die den Aufprall von C-Kritik auf das Machtzentrum (P) abfedern sollen.
Institutionelle Entlastungsrhetorik:
Die Verschiebung der Masse P weg von der Institution hin zu externen Faktoren, um die eigene P/C-Bilanz künstlich zu schönen.
Institutionelle Verantwortungsdiffusion:
Die Zerstückelung von P, sodass kein klarer Punkt existiert, an dem C angesetzt werden kann.
Institutionelle Normalisierung:
Die Etablierung eines neuen, verzerrten P/C-Verhältnisses als Standard. Machtmissbrauch wird dadurch für die Öffentlichkeit „unsichtbar“.
Institutionelle Pathologisierung:
Eine strategische Verzerrung, bei der die Masse P auf die psychologische Ebene des Betroffenen umgelenkt wird, um die sachliche C-Prüfung (z. B. auf Verfahrensfehler) zu umgehen.
Institutionelle Delegitimierung:
Ein Angriff auf die Sensoren von C. Wenn die Quelle der Information (der Betroffene) diskreditiert wird, fällt das Kontrollsignal aus.