Glossar der Demokratiephysik
Begriffe, die Macht sichtbar machen. Strukturen, die sonst im Schatten bleiben.
Dieses Glossar ist kein Wörterbuch.
Es ist ein Instrument zur Machtmessung, ein Decoder für institutionelle Mechanik und die sprachliche Grundlage der Demokratiephysik.
Institutionen arbeiten mit Begriffen, die oft unklar, politisiert oder absichtlich entkernt sind.
Dieses Glossar stellt dem eine präzise, systemische Sprache gegenüber – eine Sprache, die Macht quantifizierbar macht, Kontrolle messbar und strukturelle Gewalt sichtbar.
Jeder Begriff ist so formuliert, dass er:
– Muster statt Einzelfälle beschreibt
– Struktur statt Psychologie erklärt
– Systemlogik statt Moral verwendet
– Macht (P) und Kontrolle (C) klar voneinander trennt
– direkt in die Formel H = P / C einbettbar ist
– im Monitoring‑Tool operationalisierbar bleibt
Das Glossar ist in sechs Module gegliedert:
1. Systemphysik & Machtlogik
Die Grundbegriffe der Demokratiephysik: Machtprofile, Kontrollprofile, Drift, Trägheit, strukturelle Gewalt.
Sie bilden das Fundament für jede Analyse.
2. Formeln, Modelle & Messwerte
Die mathematische und analytische Ebene: H = P/C, Machtindex, Kontrollindex, Verfahrenslast, Eskalationskoeffizient.
Hier wird Macht messbar.
3. Monitoring, Analyse & Dokumentation
Begriffe, die das Monitoring‑Tool strukturieren: Ereigniscluster, Verfahrenspfade, Musteranalyse, Verfahrensdiagnose.
Hier wird Unsichtbares sichtbar.
4. Recht, Verwaltung & institutionelle Mechanik
Juristische und verwaltungslogische Begriffe – ent-emotionalisiert und systemisch erklärt: Aktenlage, Ermessensfehler, Gutachtenlogik, institutionelle Verantwortung.
Hier wird klar, wie Macht formalisiert wird.
5. Psychosoziale & kommunikative Mechanismen
Nicht psychologisiert, sondern strukturell: institutionelles Gaslighting, Informationsasymmetrie, Delegitimierung, Empathielücke.
Hier wird sichtbar, wie Kommunikation Macht erzeugt.
6. Öffentlichkeit, Macht & Narrative
Begriffe, die erklären, wie Institutionen sich selbst stabilisieren: Framing, Gegenöffentlichkeit, Schutzrhetorik, Vertrauenserosion.
Hier wird klar, wie Systeme ihre eigene Realität erzeugen.
Zweck des Glossars
Dieses Glossar dient drei Zielen:
1. Deutungshoheit zurückholen
Wer die Begriffe definiert, kontrolliert den Diskurs.
2. Strukturen sichtbar machen
Machtmissbrauch ist selten laut – aber immer strukturell.
3. Reproduzierbarkeit schaffen
Damit Betroffene, Fachleute und Reformakteure dieselbe Sprache sprechen.
Wie du das Glossar nutzt
– zur Analyse von Verfahren
– zur Dokumentation im Monitoring‑Tool
– zur Vorbereitung auf Gespräche mit Behörden
– zur Mustererkennung
– zur systemischen Einordnung von Ereignissen
– zur Stärkung der eigenen Position
– zur Aufklärung von Unterstützer:innen und Fachleuten
Zum Glossar
Alle Begriffe sind so formuliert, dass sie klar, präzise und operationalisierbar sind.
Sie bilden die Grundlage für eine neue Art, über Macht, Kontrolle und institutionelle Dynamiken zu sprechen.